Podiumsdiskussion zum Energiegesetz

Am letzten Mittwoch lud die SVP Steinen zu einem Podium über das neue Energiegesetz ein unter der kompetenten Leitung von Jürg auf der Maur, Chefredaktor Bote der Urschweiz. Als nationale Vertreter nahmen auf der Gegnerseite Nationalrat Claudio Zanetti (SVP) und für die Befürworter Nationalrat Eric Nussbaumer (SP) teil. In den Eintretensreferaten kamen unter anderem die hohen Kosten und die neuen Regulierungen zum Energieverbrauch zur Sprache. In der Expertenrunde durften die zahlreichen Zuschauer Hans Bless (EBS), Daniel von Euw (OAK) und Urs Rhyner (Agro Energie Schwyz) begrüssen. Die Vertreter der Energie Innerschwyz warben für einheimische Energie wie Wasserkraft oder Biomasse. Diese wurde von niemandem im Saal in Frage gestellt. Kantonsrat Dominik Zehnder (FDP) stand aber dafür ein, dass sich diese Technologien auf dem freien Markt entwickeln und durchsetzen sollen. Staatliche Eingriffe lehne er ab. Dies sei immer das Erfolgsrezept der Schweizer Wirtschaft gewesen. Als zweiter kantonaler Vertreter warb hingegen Kantonsrat Rudolf Bopp (Grünliberale) für die Annahme des Gesetzes.

Nach zahlreichen Fragen aus dem Publikum wies der anwesende Ständerat Peter Föhn (SVP) in einem feurigen Votum gegen das neue Energiegesetz unter anderem auf den Gesetzestext hin, wonach der Bundesrat dem Parlament weitreichende Massnahmen vorschlagen wird, wenn die ambitionierten Energie-Verbrauchsziele nicht erreicht werden. Abgerundet wurde der erfolgreiche Anlass mit einem Apéro, zu dem Gastgeber Sepp Betschart (SVP) alle Anwesenden herzlich einlud.

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